Original ATE Feststellbremsseile
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Wirkungsweise der mechanischen Feststellbremse Die Feststellbremse hat die Aufgabe, das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern. Konventionelle Systeme werden mechanisch über einen Hand- oder Fußhebel und einen Seilzug betätigt. Feststellbremsen wirken größtenteils auf die Hinterachse. Je nach Fahrzeugkonzept und Anforderungen des Automobilherstellers gibt es die Feststellbremse in unterschiedlichen Ausführungen:
Funktion der Zangenfeststellbremse Bei der Feststellbremse in der Ausführung als Festsattel mit angebauter Zangenfeststellbremse wirkt das Bremsseil bzw. das Bremsgestänge (17) auf den Betätigungshebel (16). Letzterer ist auf einer Welle mit einer exzentrisch angeordneten Kugelkalotte gelagert (17). Dort sitzt das Druckstück (29), das beim Betätigen der Feststellbremse die Antriebsspindel (14) und somit den Kolben (13) und den Bremsbelag (11) gegen die Bremsscheibe schiebt. Bei weiterer Betätigung der Feststellbremse wird das Lüftspiel S1 durch die elastische Verformung der Bremsscheibe und das Radlagerspiel überwunden. Damit wird die Bremsscheibe (10) gegen den Bremsbelag (7) gedrückt. Dieser wird wiederum vom Kolben (5) und der automatischen Nachstellung gegen Rücklauf gesperrt. Somit erhöht sich der Anpressdruck der Bremsbeläge (11) und (7) und gleichzeitig auch die Bremskraft. Nach dem Lösen der Feststellbremse bewegt sich der Betätigungshebel wieder zurück in seine Ausgangsposition. Hierbei wird er von einer außenliegenden Feder unterstützt. Gleichzeitig wird das Druckstück durch die Druckfeder (26) wieder in die Ausgangsstellung zurückgeschoben. Damit ist die Feststellbremse gelöst.
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