Original ATE Kupplungsseile
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Beschreibung und Funktion der mechanischen Kupplungsbetätigung über ein Kupplungsseil Die Kupplungsbetätigung hat die Aufgabe, die vom Fahrer aufgebrachte Pedalkraft zu verstärken und auf den Ausrücker zu übertragen. Je nach Konzept des Fahrzeugherstellers wird die Kupplung mechanisch oder hydraulisch betätigt. Die mechanische Kupplungsbetätigung erfolgt generell über ein Kupplungsseil. Dieses ist in zwei Ausführungen verfügbar: mit Selbstnachstellung und mit manueller Nachstellung. Beim Betätigen des Kupplungspedals wird die Fußkraft über den Seilzug und den Ausrückhebel auf den Ausrücker übertragen. Die Hebelübersetzungen am Kupplungspedal und am Ausrückhebel sind so ausgelegt, dass die zum Auskuppeln notwendige Fußkraft nicht zu groß und der Pedalweg nicht zu lang wird. Bei der mechanischen Kupplungsbetätigung ist zwischen Ausrücker und Membranfederzungen ein Spiel von 1 mm bis 3 mm und am Kupplungspedal ein Spiel von ca. 10 mm bis 30 mm vorgesehen. Durch Abnutzung des Belages an der Mitnehmerscheibe verschiebt sich die Druckplatte in Richtung Schwungrad. Die Membranfederzungen wandern dadurch nach außen in Richtung Ausrücker. Damit verringert sich das Spiel am Ausrücker und am Kupplungspedal. Wird das Spiel nicht nachgestellt, läuft der Ausrücker ständig mit und die Kupplung schließt nicht mehr vollständig. Die Folgen sind erhöhter Verschleiß und und das Durchrutschen der Kupplung. Die korrekte Einstellung des Kupplungsspiels ist daher eine wichtige Voraussetzung für eine lange Lebensdauer der Kupplung. Bei Kupplungsseilen mit manueller Nachstellung erfolgt das Einstellen des Spiels entweder am Ausrückhebel oder am Kupplungspedal durch Verdrehen einer Einstellmutter. Kupplungsseile mit automatischer Nachstelleinrichtung gleichen das Spiel automatisch aus. Sie halten das Kupplungsspiel zwischen Ausrücker und Membranfederzungen selbsttätig auf „Null“. |